Hallo Beikost - Abenteuer Essen Lernen
Das erste Mal Feste Nahrung
Ein erster Zahn hat sich vielleicht schon gezeigt, die ersten Silben wurden geformt oder das selbstständige Umdrehen geprobt. Ein weiteres „zum ersten Mal“ Großereignis im Abenteuer Leben: die Bekanntschaft deines Sprösslings mit Beikost. Ungefähr im Alter von 6 Monaten kommt die Zeit für den sanften Übergang vom Stillen oder Fütterung mit dem Milchfläschchen zu mehr. Neben dem Stillen können jetzt erste Beikost Versuche gestartet werden. Beikost heißt, dass zusätzlich zu den bisherigen Brust- oder Flaschenmahlzeiten ein fein pürierter Gemüsebrei vom Löffel gefüttert wird.

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Ein fixes Datum für die erste Beikost Mahlzeit sollte es aber nicht geben. Schließlich entwickeln sich alle Babys nach ihrem individuellen Muster. Den richtigen Zeitpunkt für den Menüwechsel zeigt dir dein Kind in der Regel selbst an: Nahrung wird nicht mehr ausgespuckt, es klappt bereits den Kopf ohne Hilfe zu halten, alleine aufrecht sitzen funktioniert ebenfalls ganz gut und das Interesse an dem, was die Großen essen, wächst merklich.

Quelle: richtigessenvonanfangan.at
Doch mit wieviel Babybrei sollte man starten? Bei den ersten Versuchen genügen kleine Mengen an fein Püriertem. Etwa 2-3 Teelöffel, nach und nach kannst du die Portion dann steigern. Wenn dein Baby den Kopf nach vorne bewegt um den Löffel zu erreichen, heißt dies meist „Ja, mehr“. Dreht es hingegen den Kopf weg und ist leicht ablenkbar – so ist diese ein typisches Zeichen für „Jetzt habe ich genug“. Hier stellt ein abschließendes Angebot, noch einmal Muttermilch zu trinken, sicher, dass der Säugling auch wirklich satt ist. Die Basis für gesunde Kinder Ernährung und ausgewogenens Essen könnt ihr als Eltern tatsächlich schon jetzt schaffen. Deswegen ist es empfehlenswert, eine gemeinsame Mahlzeit so früh wie möglich als schönes Familienritual zu etablieren. Durch frischen, selbstgekochten Babybrei kannst du ungewollte Zusatz- und Konservierungsstoffe ausschließen und auch auf Zutaten wie Salz und Zucker konsequent verzichten. Geschmacksvielfalt und Abwechslung sollten dabei natürlich keinesfalls zu kurz kommen.
Die Lust auf Ungesundes ist nicht angeboren, der Grundstein für späteres Essverhalten wird schon ganz früh in der Kindheit gelegt. Denn wir essen nicht, was uns schmeckt – sondern uns schmeckt, was wir essen.
- Prof. Dr. Karl Zwiauer, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des Universitätsklinikums St. Pölten, Vorsitzender der Ernährungskommission der ÖGKJ
Fragen rund ums Thema Essen lernen von Babys und Kleinkinder haben aber nicht nur mit Empfehlungen zu Lebensmitteln, Nährstoffen und Vitaminen zu tun, sondern auch mit der richtigen Handhabung von Gabel und Löffel. Und auch hierbei können Eltern den Sprössling hervorragend unterstützen. Mit Produkten [1], die ganz genau auf die Anforderungen der Kleinsten zugeschnitten sind. So entwickelte MAM die Esslern-Serie in einzigartigem Teamwork von Designern, Technikern und Experten aus Kindermedizin und Entwicklungspädagogik. Das Resultat sind Produkte, welche die Sinne ansprechen, das Erlernen von Bewegungen ergonomisch durchdacht unterstützen und eine sichere Handhabung gewährleisten. Ob der Löffel mit wärmeempfindlicher Spitze oder die Baby’s Bowl & Plate mit stufenweisem Lerneffekt. Sämtliche Produkte aus der MAM Feeding Line überzeugen mit innovativem und gleichzeitig funktionalem Design. Mit dem Ziel die erste Bekanntschaft mit Brei und fester Nahrung zu erleichtern und dein Baby optimal in seiner Entwicklung zu unterstützen.
