Baby und Hund
In 9 Schritten zum Dreamteam
Das schwierigste für den Hund ist es von nun an die Aufmerksamkeit der „Herrchen“ teilen zu müssen. Eifersuchtsreaktionen sind da vorprogrammiert. Daher solltet ihr den Hund frühzeitig an das neue Rudelmitglied gewöhnen. Am besten noch bevor der Sprössling auf der Welt und in das Revier des Hundes eingezogen ist. Wir verraten euch, was es zu beachten gilt, damit einer tierisch guten Freundschaft nichts mehr im Weg steht.
1. Hund sanft entthronen

Oftmals ist uns als Besitzer gar nicht bewusst, welche Privilegien unser Vierbeiner eigentlich genießt. Er darf auf dem Sofa und im Bett schlafen, die Wohnung gleicht einem Schlaraffenland an Spielzeug und auch das Futter steht ihm pausenlos zur Verfügung. Deshalb gilt es von nun an diese Privilegien Schritt für Schritt zu reduzieren. Das Meer an Spielsachen und herumliegenden Kauknochen solltest du Stück für Stück wegräumen. Gespielt und gekaut wird nur mehr zu bestimmten Zeiten.
2. Weniger Aufmerksamkeit schenken
Die permanente Aufmerksamkeit von Frauchen, Herrchen und allerlei Hausbesucher ist aus Sicht des Hundes sicherlich sein wertvollstes Privileg. Für jedes Stupsen und Fordern belohnen wir ihn mit Beachtung – sei es in Form von Sprechen, Streicheln oder auch Ermahnen.Hier heißt es für dich ab sofort konsequent sein! Beginne den Hund im Alltag öfters zu ignorieren, beachte ihn bewusst nur dann, wenn du es möchtest. Niemals, wenn er nach Aufmerksamkeit bettelt. Ändert sich die Situation erst wenn das Baby einzieht, besteht die Gefahr, dass der Hund sämtliche Umstellungen mit dem Neuankömmling verknüpft. Für eine lebenslange Freundschaft wäre dies alles andere als förderlich.
3. Feste Liegestellen etablieren

Ihr solltet den Hund im Vorhinein an eine feste Liegestelle gewöhnen. Wenn ihr ihn jederzeit dorthin schicken könnt und er auch zuverlässig liegen bleibt, wird dies den späteren Alltag mit Baby und Hund um vieles erleichtern. Denn spätestens wenn das Baby durch die Wohnung krabbelt, ist es beruhigend zu wissen, wenigstens einen von beiden unter Kontrolle zu haben. Eine gute Alternative ist auch eine Hundebox. Wird der Hund schrittweise daran gewöhnt und verknüpft er die Box mit positiven Erlebnissen, ist sie ein optimaler Rückzugsort.
4. Tabuzonen schaffen
Übt schon vorher mit dem Hund: Babybett, Kinderwagen, Wiege und Wickeltisch sind ganz klar Tabu-Zonen. Ebenso wie Kinderzimmer und Elternschlafzimmer. Beginnt so früh wie möglich damit, sodass es für Ihren Hund absolut normal ist, dass er sich nur in bestimmten Bereichen im Haus aufhalten darf.
5. Vorab an Babys heranführen

Fotos: Shutterstock
Von Vorteil ist es sicher, den Hund schon während der Schwangerschaft an kleine Kinder zu gewöhnen. Schlagt Freunden oder Verwandten mit Nachwuchs doch einfach ein Hunde - Baby Kennenlern-Date vor! So kann der Hund den Miniaturmenschen in aller Ruhe beäugen und sich ohne Stress an die Situation gewöhnen. Übrigens, macht euch keine Sorge, wenn sich die Begeisterung eures Vierbeiners an dem kleinen schreienden Etwas erstmal in Grenzen hält – das wird schon!
6. Hygienemaßnahmen
Um keine Risiken einzugehen, solltet ihr schon vor dem Geburtstermin einige Vorkehrungen treffen und den Hund gründlich untersuchen lassen. Impfen, entwurmen und auf Flöhe, Zecken und Läuse checken lassen. Diese können sich nämlich auch auf den Menschen übertragen. Außerdem sollten alle Familienmitglieder gegen Tetanus geimpft sein. Beim Baby passiert das automatisch mit der Sechsfach-Impfung ab der neunten Woche.
Tipp: Hände waschen nicht vergessen! Jedes Mal, nachdem du den Hund gefüttert oder gestreichelt hast.
7. Stets Ruhe bewahren!

Foto: whiteloftstudio.com [1]
Wir wissen, das ist leichter gesagt als getan. Und dennoch, wenn die frischgebackene Mama mit Baby zum ersten Mal das neue Zuhause betritt, solltet ihr euch so normal und entspannt wie möglich verhalten. Vermittelt dem Hund das Gefühl, dass alles in Ordnung ist! Und haltet eurem Vierbeiner das Baby nicht direkt vor die Nase, sondern geht mit dem Neuankömmling ganz selbstverständlich um. So wird euer Hund das Baby bald als Teil seiner Familie akzeptieren.
8. Wichtig: Baby und Hund bitte niemals miteinander allein lassen.
Oberstes Gebot: Lass die beiden nie allein! Selbst wenn Kind und Hund schon ein wahres Dreamteam sind und du deinem Vierbeiner blind vertraust. Kinderhände, die erst an deinen Ohren ziehen, dann deinen Knochen klauen, anschließend noch in deinen geliebten Korb krabbeln und ohne Vorwarnung direkt neben dir plötzlich losbrüllen – wer würde da nicht die Geduld verlieren?
" class >
Bislang war euer Vierbeiner die Nummer Eins im Haus? Dies ändert sich, sobald sich Nachwuchs ankündigt. Und das ist auch gut so. Die gute Nachricht vorneweg: Wenn man ein paar Regeln beachtet, gewöhnt sich der Hund in der Regel problemlos an das Baby – denn die meisten Vierbeiner sind ziemlich - nennen wir es - babykompatibel.

Das schwierigste für den Hund ist es von nun an die Aufmerksamkeit der „Herrchen“ teilen zu müssen. Eifersuchtsreaktionen sind da vorprogrammiert. Daher solltet ihr den Hund frühzeitig an das neue Rudelmitglied gewöhnen. Am besten noch bevor der Sprössling auf der Welt und in das Revier des Hundes eingezogen ist. Wir verraten euch, was es zu beachten gilt, damit einer tierisch guten Freundschaft nichts mehr im Weg steht.
1. Hund sanft entthronen

Oftmals ist uns als Besitzer gar nicht bewusst, welche Privilegien unser Vierbeiner eigentlich genießt. Er darf auf dem Sofa und im Bett schlafen, die Wohnung gleicht einem Schlaraffenland an Spielzeug und auch das Futter steht ihm pausenlos zur Verfügung. Deshalb gilt es von nun an diese Privilegien Schritt für Schritt zu reduzieren. Das Meer an Spielsachen und herumliegenden Kauknochen solltest du Stück für Stück wegräumen. Gespielt und gekaut wird nur mehr zu bestimmten Zeiten.
2. Weniger Aufmerksamkeit schenken
Die permanente Aufmerksamkeit von Frauchen, Herrchen und allerlei Hausbesucher ist aus Sicht des Hundes sicherlich sein wertvollstes Privileg. Für jedes Stupsen und Fordern belohnen wir ihn mit Beachtung – sei es in Form von Sprechen, Streicheln oder auch Ermahnen.Hier heißt es für dich ab sofort konsequent sein! Beginne den Hund im Alltag öfters zu ignorieren, beachte ihn bewusst nur dann, wenn du es möchtest. Niemals, wenn er nach Aufmerksamkeit bettelt. Ändert sich die Situation erst wenn das Baby einzieht, besteht die Gefahr, dass der Hund sämtliche Umstellungen mit dem Neuankömmling verknüpft. Für eine lebenslange Freundschaft wäre dies alles andere als förderlich.
3. Feste Liegestellen etablieren

Ihr solltet den Hund im Vorhinein an eine feste Liegestelle gewöhnen. Wenn ihr ihn jederzeit dorthin schicken könnt und er auch zuverlässig liegen bleibt, wird dies den späteren Alltag mit Baby und Hund um vieles erleichtern. Denn spätestens wenn das Baby durch die Wohnung krabbelt, ist es beruhigend zu wissen, wenigstens einen von beiden unter Kontrolle zu haben. Eine gute Alternative ist auch eine Hundebox. Wird der Hund schrittweise daran gewöhnt und verknüpft er die Box mit positiven Erlebnissen, ist sie ein optimaler Rückzugsort.
4. Tabuzonen schaffen
Übt schon vorher mit dem Hund: Babybett, Kinderwagen, Wiege und Wickeltisch sind ganz klar Tabu-Zonen. Ebenso wie Kinderzimmer und Elternschlafzimmer. Beginnt so früh wie möglich damit, sodass es für Ihren Hund absolut normal ist, dass er sich nur in bestimmten Bereichen im Haus aufhalten darf.
5. Vorab an Babys heranführen

Fotos: Shutterstock
Von Vorteil ist es sicher, den Hund schon während der Schwangerschaft an kleine Kinder zu gewöhnen. Schlagt Freunden oder Verwandten mit Nachwuchs doch einfach ein Hunde - Baby Kennenlern-Date vor! So kann der Hund den Miniaturmenschen in aller Ruhe beäugen und sich ohne Stress an die Situation gewöhnen. Übrigens, macht euch keine Sorge, wenn sich die Begeisterung eures Vierbeiners an dem kleinen schreienden Etwas erstmal in Grenzen hält – das wird schon!
6. Hygienemaßnahmen
Um keine Risiken einzugehen, solltet ihr schon vor dem Geburtstermin einige Vorkehrungen treffen und den Hund gründlich untersuchen lassen. Impfen, entwurmen und auf Flöhe, Zecken und Läuse checken lassen. Diese können sich nämlich auch auf den Menschen übertragen. Außerdem sollten alle Familienmitglieder gegen Tetanus geimpft sein. Beim Baby passiert das automatisch mit der Sechsfach-Impfung ab der neunten Woche.
Tipp: Hände waschen nicht vergessen! Jedes Mal, nachdem du den Hund gefüttert oder gestreichelt hast.
7. Stets Ruhe bewahren!

Foto: whiteloftstudio.com [1]
Wir wissen, das ist leichter gesagt als getan. Und dennoch, wenn die frischgebackene Mama mit Baby zum ersten Mal das neue Zuhause betritt, solltet ihr euch so normal und entspannt wie möglich verhalten. Vermittelt dem Hund das Gefühl, dass alles in Ordnung ist! Und haltet eurem Vierbeiner das Baby nicht direkt vor die Nase, sondern geht mit dem Neuankömmling ganz selbstverständlich um. So wird euer Hund das Baby bald als Teil seiner Familie akzeptieren.
8. Wichtig: Baby und Hund bitte niemals miteinander allein lassen.
Oberstes Gebot: Lass die beiden nie allein! Selbst wenn Kind und Hund schon ein wahres Dreamteam sind und du deinem Vierbeiner blind vertraust. Kinderhände, die erst an deinen Ohren ziehen, dann deinen Knochen klauen, anschließend noch in deinen geliebten Korb krabbeln und ohne Vorwarnung direkt neben dir plötzlich losbrüllen – wer würde da nicht die Geduld verlieren?
